News


Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats beim Ombudsmann für KMU, Erörterung
der 4-Tage-Woche und der Auswirkungen
des KSeF auf Unternehmen aus dem KMU-Sektor
19. Februar 2025
Das Hauptthema der Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats beim Ombudsmann für kleine und mittlere Unternehmen, an der PaweÅ‚ Kossecki teilnahm, war die Einführung der 4-Tage-Woche. Während des Treffens wurden die möglichen Auswirkungen dieser Änderung sowohl im sozialen als auch im wirtschaftlichen Kontext diskutiert. Einerseits könnte eine solche Regelung Vorteile in Bezug auf die Effizienz der Arbeitnehmer mit sich bringen, andererseits würde sie eine gründliche Analyse auf vielen Ebenen (u. a. Kosten, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit polnischer Unternehmen auf den internationalen Märkten) sowie eine angemessene Umsetzung erfordern. Die Umsetzung wird für Unternehmen mit sogenannter aufgabenbezogener Arbeitszeit einfacher sein.
Ein weiteres Thema, das im Zusammenhang mit der Tätigkeit von KMU diskutiert wurde, war KSeF. Angesichts der Herausforderung, das E-Rechnungssystem für kleine Unternehmen einzuführen, wurden die möglichen negativen Auswirkungen diskutiert (u. a. Anstieg der Beschäftigungskosten, Rückgang der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, neue Verpflichtungen, Verlängerung der für die Ausstellung von Rechnungen für kleine Unternehmen erforderlichen Zeit). Daher werden Maßnahmen ergriffen, um die Einführung des Programms für diese Unternehmensgruppe um bis zu zwei Jahre zu verzögern. Dies ist ein angemessener Zeitraum, um die internen Prozesse vollständig anzupassen und KSeF präzise und strukturiert einzuführen.
​
Auf der nächsten Sitzung des Rates wird über die Meldepflicht JPK_CIT für den KMU-Sektor diskutiert. Dies ist eine neue Herausforderung, die darin besteht, regelmäßig strukturierte Daten aus den Buchhaltungsunterlagen (JPK_KR_PD) und den Aufzeichnungen über Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (JPK_ST_KR) an das Finanzamt zu übermitteln. Das Problem für kleine Unternehmen besteht hauptsächlich in der Notwendigkeit, IT-Systeme anzupassen, Buchhaltungskonten zuzuordnen (Markierungen zuzuweisen) und Prozesse neu zu organisieren, um die Übereinstimmung der übermittelten Daten mit den gesetzlichen Anforderungen sicherzustellen. Für viele Unternehmen des KMU-Sektors wird dies nicht nur eine große organisatorische Herausforderung sein, sondern auch eine erhebliche finanzielle Belastung, da Investitionen in neue IT-Lösungen und Mitarbeiterschulungen erforderlich sind.


